Skulpturenpfad
„Spuren berühmter Besucher“
Auf dem historischen Gelände der Gruben Dorothea und Caroline in Clausthal-Zellerfeld (rund um die heutige Firma Sympatec) erinnert der neue Skulpturenpfad an die große Bergbaugeschichte der Region.
Überdimensionale weiße Federn der Künstlerin Sina Heffner, gestiftet von der Sympatec GmbH, verweisen auf berühmte Persönlichkeiten, die einst hier wirkten oder den Ort besuchten – darunter Oberbergrat Julius Albert, Johann Wolfgang von Goethe, James Watt Jr., Heinrich Heine und Alfred Nobel.
Clausthal-Zellerfeld als Zentrum des Harzer Bergbaus
Schon im 18. Jahrhundert war der Harz ein Magnet für Studienreisende aus ganz Europa. Neben dem Aufstieg auf den Brocken gehörte eine Grubenbefahrung zu den Höhepunkten einer Harzreise – und machte die Region weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Clausthal-Zellerfeld war über Jahrhunderte das Zentrum des Oberharzer Bergbaus und als solches bekannt. Mit den Gruben Dorothea (1656–1886) und Caroline (1711–1867) entstanden ertragreiche Förderstätten und Orte bedeutender Innovation – hier wurde etwa 1834 das erste Drahtseil getestet. Mit der Bergakademie Clausthal, einer der ältesten technischen Hochschulen Europas, entwickelte sich der Ort zudem zu einem international anerkannten Forschungsstandort, der häufig besucht wurde.
Kunst trifft Bergbaugeschichte
Die Federn symbolisieren das Denken und Dokumentieren im Bergbau und würdigen zugleich jene Menschen, deren Arbeit den technischen Fortschritt prägte.
Der Skulpturenpfad liegt eingebettet in die Oberharzer Wasserwirtschaft, die heute zum UNESCO-Welterbe gehört. Er lädt mit ca. 200 Metern zum Innehalten, Staunen und Entdecken ein – mitten in einer Landschaft, in der Geschichte, Kunst und Technik auf besondere Weise verschmelzen. Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Teichlandschaft – direkt am Sympatec-Firmengelände.