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Auf dem Goetheweg zum Brocken

Auf dem Goetheweg, der Teil des Harzer-Hexen-Stiegs ist, können Sie von Torfhaus aus auf den Brocken wandern. Sie starten Ihre Wanderung am Nationalpark Besucherzentrum TorfHaus und wandern parallel der B4 in Richtung Braunlage. Die letzten Häuser von Torfhaus hinter sich lassend, folgen Sie dem Goetheweg und gelangen nach kurzer Zeit zum Großen Torfhausmoor, auch Radauer Born genannt. Es zählt zu den größten und ältesten Mooren des Harzes. Sie durchqueren dieses Hochmoor auf einem Bohlensteg des Nationalparks Harz.

Abbegraben am Goetheweg

Die Wanderung auf dem Goetheweg zum Brocken führt Sie weiter durch das bewaldete Moorgebiet – rechts des Wanderweges sehen Sie bald einen künstlich angelegten Graben, der den Goetheweg begleitet. Diesen Wasserlauf, den Abbegraben, kannte Goethe noch nicht – er wurde erst 1827 gebaut und erstreckt sich über 1.540 m Länge. Der Graben ist Bestandteil der "Oberharzer Wasserwirtschaft", des historischen Energieversorgungssystems des Oberharzer Bergbaus, das bereits seit 2010 UNESCO Weltkulturerbe ist.

Goehteweg zum Brocken
Goehteweg zum Brocken
Goetheweg zum Brocken
Goetheweg zum Brocken

Wenden Sie sich an der folgenden Wegegabelung nach rechts, dann erreichen Sie den Quitschenberg. Die Wanderung führt Sie weiter durch dichten Fichtenwald. Sie streifen das Brockenfeldmoor und erreichen wenig später den "Eckersprung" mitten im Grünen Band. So, wie die meisten Harzbäche den Mooren des Hochharzes entspringen, hat hier die Ecker ihre Quelle. Sie verlassen den schützenden Wald und treten hinaus auf eine Fläche, die nur noch mit wenigen Bäumen bestanden ist. Hier verlief auch die ehemalige innerdeutsche Grenze, deren Verlauf Sie über eine kurze Strecke folgen. Vor Ihnen liegt nun das Gleisbett der Brockenbahn.

Gipfelbesteigung des Brockens

Sie kommen nun dem mit 1141 m höchsten Gipfel des Harzes immer näher - dem Brocken. Deutlich ist zu sehen, dass der Wuchs der Fichten hier gedrungener ist und viele Bäume bereits abgestorben sind. Sie haben eine Höhenlage erreicht, in der es den Fichten schwer fällt, ihr Dasein gegen die raue Witterung zu behaupten.

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