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Der Harzer Försterstieg

Wenn Sie den 60 km langen „Harzer Försterstieg“ entlang wandern, dann können Sie gleich drei Talsperren besichtigen: die Granetalsperre, die Innerste-Talsperre und die Söse-Talsperre. Zudem gelangen Sie auf dem Weitwanderweg von der historischen Kaiserstadt Goslar in das Bergdorf Riefensbeek-Kamschlacken.

Auf dem gesamten Wanderweg finden Sie Informationstafeln und kleine Erlebnisbereiche am Wegesrand. So lernen Sie beim Wandern des Harzer Försterstiegs Typisches über die Region Oberharz. Wenn Sie ein geübter Wanderer sind, dann können Sie den Harzer Försterstieg in vier Tagesetappen bewältigen. Auch Teilstücke des Harzer Försterstiegs können Sie gut an einem Tag zurücklegen. Sie können an mehreren Stellen in den Wanderweg einsteigen und so nur eine bestimmte Strecke des Harzer Försterstiegs zurücklegen. Die Einstiegsstellen erreichen Sie mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem PKW. Wenn Sie mit dem eigenen PKW anreisen, können Sie die Parkplätze am Wegeverlauf nutzen. Einige Abschnitte des Weges eignen sich auch für Menschen mit Behinderungen. Der Harzer-Försterstieg eignet sich dabei nicht nur als Wanderweg, sondern große Strecken können auch sehr gut mit dem Rad zurückgelegt werden.

Wegbeschreibung des Harzer Försterstiegs

Sie starten Ihre Wanderung des Harzer Försterstiegs in der historischen Altstadt Goslar, die mit Ihrer hervorragend erhaltenen mittelalterlichen Baukunst beeindruckt. An Ihrem Ausgangspunkt Goslar erhalten Sie zudem Einblicke in die Bergbautradition bei einem Besuch im Museum und Besucherbergwerk dem Weltkulturerbe Rammelsberg.

Die Talsperren entlang des Harzer Försterstiegs

Auf Ihrer Wanderung passieren Sie drei Talsperren, die der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung im Harz dienen. Zuerst erreichen Sie die Granetalsperre zwischen Astfeld und Wolfshagen, danach die Innerstetalsperre zwischen Langelsheim und Lautenthal und kurz vor Abschluss des Harzer Försterstiegs wandern Sie an der Sösetalsperre entlang.

Der Innerste-Rennstieg

Am Vereinsplatz im Norden von Buntenbock betreten Sie vom Harzer Försterstieg aus den Innerste-Rennstieg. 1350 wurde dieser Weg, der in der Vergangenheit für den Warentransfer von großer Bedeutung war, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Innerste-Rennstieg verläuft größtenteils auf den Berghöhen, sodass hier Waren gut transportiert werden konnten, da Bachläufe, Sumpfgebiete oder dichter Wald keine Hindernisse darstellten.

Wolfshagen im Harz

Einen kurzen Abstecher auf Ihrer Wanderung können Sie nach Wolfshagen im Harz machen. Wolfshagen befindet sich unweit des Harzer Försterstiegs. Hier können Sie einkehren oder im sogenannten „Schäderpavillon“ den schönen Ausblick über Wolfshagen genießen.

Der Albertturm auf dem Iberg bei Bad Grund

Auf Ihrem Weg gelangen Sie zum 33 m hohen Aussichtsturm zwischen Wildemann und Bad Grund. Vom Aussichtsturm haben Sie einen wunderschönen Ausblick über das westliche Harzvorland. Nicht weit entfernt vom Albertturm auf dem Iberg finden Sie das "Höhlenerlebniszentrum". Das Museum befindet sich am und im Berg, zudem haben Sie Zugang  zu den Iberger Tropfsteinhöhlen. Weitere Attraktionen sind der "Hübichenstein", ein 345 m hoher Berg, und der "WeltWald" bei Bad Grund. Wenn Sie Interesse am Bergbau haben, dann lohnt sich ein kurzer Abstieg nach Wildemann. Hier können Sie den 19-Lachter-Stollen besichtigen und die Bronzestatue des "Wilden Mannes" bestaunen.

Wald im Umbau

An der Schutzhütte "Schweinebraten" erhalten Sie auf einer Informationstafel umfassende Informationen über den Umbau der Harzer Wälder. Große Gebiete der Harzer Wälder sind Fichtenwälder. Fichten wurden als Kriegsentschädigung und aufgrund des Bergbaus angepflanzt. Diese Fichtenwälder sollen nun wieder zu einem Mischwald umgewandelt werden.

Der Prinzenteich

Wenn Sie dem Harzer Försterstieg folgen, dann laufen Sie über den 190 m langen und 8,5 m hohen Damm des Prinzenteichs. Der Prinzenteich, der früher die Pochwerke mit seinen Wassermengen antrieb, ist Teil des "Oberharzer Wasserregals" und somit als Kulturdenkmal geschützt.

Fuhrmannsdorf Buntenbock

Machen Sie doch einen kurzen Umweg zu den "Bergwiesenweg". Hier erwartet Sie eine wunderschöne Teichlandschaft – die zahlreichen Teiche sind Teil des "Oberharzer Wasserregals".

Kuckholzklippe-Aussichtsturm

Südlich von Buntenbock kommen Sie an einem 15 m hohen Stahlgitterturm vorbei. Wagen Sie den Aufstieg der 75 Stufen – Ihre Anstrengung wird mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Lassen Sie Ihren Blick in nördlicher Richtung bis zur Clausthaler Hochebene, Buntenbock, Bocksberg und Schalke schweifen. Im Südosten sehen Sie den Acker mit der Hanskühnenburg, seine Ausläufer und den Bruchberg. Bei guten Sichtverhältnissen sehen Sie sogar Lerbach, den Hohen Meissner, Eichsfeld und die Göttinger Berge.

Zielort Riefensbeek-Kamschlacken

Durch einen herrlichen Buchenbestand, entlang der Sösetalsperre und dem ausgezeichneten Waldlehrpfad folgend, erreichen Sie Ihr Wanderziel Riefensbeek-Kamschlacken. Am "Kohlungsplatz" haben Sie den 60 km langen Harzer Försterstieg mit Bravur gemeistert.

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