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Polsterberger Hubhaus in Clausthal-Zellerfeld

Das Polsterberger Hubhaus ist eine urige Waldgaststätte, auf einer sonnigen Lichtung inmitten des UNESCO Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft. Es erwartet Sie selbstgebackener Kuchen und leckere, frische Gerichte aus regionalen Produkten. 

Besichtigen Sie das Polsterberger Hubhaus im Oberharz, das zu den wichtigsten technischen Bauwerken der Oberharzer Wasserwirtschaft gehört. Zwischen 1530 und 1870 wurden im Oberharz nahezu 120 Seen angelegt, verbunden mit Rinnen, Gräben und Rohren, um die Kraft des Wassers für den Erzabbau unter Tage zu nutzen und die harte Arbeit zu erleichtern. Das Ziel des aufwendigen Systems war: "Wasser durch Wasser zu heben".

Oberharzer Wasserwirtschaft

Das Polsterberger Hubhaus in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz war die höchste Wasserübergabestelle des Systems. Durch eine besondere "Pumpenkunst" wurde Wasser aus einem Schacht unter dem Hubhaus auf 18 m gehoben und dann über einen Graben zum nächsten Teich, dem Hirschler Teich, geleitet, der zwei sehr ergiebige Silberbergwerke mit Wasserkraft versorgte. Zwei Wasserräder im Polstertal lieferten die nötige Antriebskraft für die Hubpumpen. Bis 1872 wurde die Wasserkraft mittels Kunsträdern und hölzernen Kunstgestängen ("Künste" = Maschinen) übertragen. Nach 1872 wurde die hölzerne Konstruktion durch eine Drahtseil-Transmission und 1909 durch eine elektrische Pumpe ersetzt. Heutzutage befindet sich in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude eine Gaststätte, ein vielbesuchtes und beliebtes Ausflugsziel im Harz.

Weitere Informationen zum Polsterberger Hubhaus finden Sie hier.

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