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Mit der Förderbahn zum Ottiliae-Schacht

Schon von weitem erblicken Sie am Westrand von Clausthal Zellerfeld den Förderturm des Ottiliae-Schachts. Diese kündet von der Vergangenheit der einst vom Bergbau geprägten Stadt. Die 1876 errichtete imposante Stahlkonstruktion ist nicht nur Deutschlands ältestes stählernes Fördergerüst, sondern auch Ziel einer ungewöhnlichen Fahrt mit der Tagesförderbahn. Startpunkt Ihrer spannenden Reise in Clausthals Bergbaugeschichte ist der Alte Bahnhof. Hier nehmen Sie Platz in der historischen Grubenbahn, die Sie auf der gut zwei km langen Schienentrasse rumpelnd und ratternd durch blühende Wiesen und grüne Wälder zum Ottiliae-Schacht bringt. Schon die Fahrt selbst ist ein Erlebnis, schließlich wurden so auch schon die Bergleute zu ihren Arbeitsstätten unter Tage gebracht.

Eine fröhliche Spazierfahrt wie für heutige Besucher war diese Fahrt vor und nach einem langen beschwerlichen Arbeitstag für die Bergleute damals sicher nicht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Erz vom weiter östlich gelegenen Schacht Kaiser Wilhelm II. zur Aufbereitung zum Ottiliae-Schacht gebracht. Hier, zu Füßen des beeindruckenden Fördergerüsts, endet auch für Sie die Fahrt mit der Tagesförderbahn. Nun besichtigen Sie die Schachtanlage sowie eine alte Fördermaschine und eine Dampfmaschine.

Besichtigung des Ottiliae-Schachts

  • Die Tagesförderbahn fährt zwischen dem 1. Mai und 31. Oktober samstags um 14.30 Uhr sowie sonn- und feiertags jeweils um 11.00 und um 14.30 Uhr zum Ottiliae-Schacht
  • Preise betragen für Erwachsene 6,00 Euro, für Kinder 3,00 Euro und für Familien 15,00 Euro
  • Die Fahrkarten lösen Sie vor Ort. Start- und Zielhaltestelle ist Clausthals Alter Bahnhof neben dem ZOB

Weitere Informationen zum Ottiliae-Schacht finden Sie hier.