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Der Glockenturm – Wahrzeichen der Stadt

Weithin sichtbares Wahrzeichen der Bergstadt ist der Glockenturm auf der Kuppe des 629 m hohen Glockenberges.

Es war in allen Bergstädten früher üblich, morgens um 4 Uhr anzuläuten, damit die Bergleute ihre Schicht begannen. Im Jahre 1688 wurde der erste richtige Glockenturm neben einem bereits bestehenden Glockenhaus errichtet. Nachdem der baufällige Turm 1835 abgerissen worden war, entstand an gleicher Stelle, um den alten Glockenstuhl herum, der heutige Turm. 1883 erhielt dieser dann ein neues Uhrwerk. Die alten Bronzeglocken wurden im Ersten Weltkrieg eingezogen und zur Herstellung von Munition verwertet. 1920 erhielt Sankt Andreasbergs Wahrzeichen seine heutigen drei Stahlglocken. Diese läuten nur noch zu kirchlichen Anlässen: zwei Glocken bei Beerdigungen und drei Glocken rufen zum Gottesdienst. Früher dienten sie, wie heute die Sirenen, zur Alarmierung in Katastrophenfällen, vor allem bei Waldbränden und Grubenunglücken.

Das beliebte Ausflugsziel und Wahrzeichen der Stadt ist zu Fuß zu erreichen und nur von außen zu besichtigen.

Infos erhalten Sie in der Tourist-Information.